Die Lebensmittelversorgung

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Allgemeines

Die Lebensmittelversorgung im Krisenfall spielt neben der Wasserversorgung ebenfalls eine wichtige Rolle. Das BBK hat dafür eigens eine Checkliste erstellt und diese findet Ihr wie immer unten im externen Link. Wer eigene Lebensmittel anbaut, hat einen klaren Vorteil, schon die Umwelt und den Geldbeutel und isst auch noch gesünder. Jetzt ist das gerade für Stadtmenschen nicht unbedingt möglich. Was und wieviel sollte nun bevorratet werden? Nun bin ich der Meinung, dass jeder auch nur solche Lebensmittel bevorraten sollte, die er im alltäglichen Leben verbraucht und auch mag. Es bringt keinem etwas, vor allem der Umwelt nicht, wenn Lebensmittel gekauft und dann nach zwei oder drei Jahren einfach weggeworfen werden, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist.

lebensmittelversorgung
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Wie man sieht sind das alles alltägliche Dinge und keine Kosmonautennahrung!

Isst nun jemand keinen Reis, streicht er diesen Punkt einfach aus der Checkliste und kauft dafür einfach mehr Nudeln. Wichtig dabei ist unter anderem, dass das MHD möglichst in weiter Ferne liegt. Nicht immer sind Lebensmittel dann nicht mehr genießbar, dies trifft hauptsächlich auf Dosenessen eben Reis und Nudeln zu. Unten findet Ihr ebenfalls einen Link, der Hinweise dazu gibt, welche Lebensmittel länger haltbar sein könnten. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, was er wie lange bevorraten will.

Als Erstes!

Als aller Erstes sollte zum Beispiel im Falle eines Stromausfalls, alle leicht verderblichen und im Kühlschrank gelagerten Lebensmittel aufgebraucht werden. Im Winter bei niedrigen Temperaturen ist dann draußen aber auch ein natürlicher Kühlschrank.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das FIFO Verfahren. Dies bedeutet First In First Out, also was als erstes gekauft wurde, muss auch als erstes verbraucht werden. Ist ja auch logisch, niemand will nach 10 Jahren eine Dose finden, welche vor 7 Jahren abgelaufen ist, weil er das neuste Essen immer vorn lagert.

Wie viel nun jeder bereit ist bei sich zu lagern, hängt wohl hauptsächlich vom Platzangebot und der persönlichen Einstellung ab. Ein 14 Tage Vorrat bringt gleich drei Vorteile mit sich. Zum einen muss man nicht jeden zweiten Tag einkaufen fahren und schont so den Geldbeutel und die Umwelt, zum anderen verbraucht man genug davon, dass nichts weggeworfen werden muss. Der dritte und wie ich finde nicht unbedingt wichtigste Vorteil ist, dass man natürlich in einer Krise wenigstens 14 Tage unabhängig sein kann. Streckt man diesen Vorrat, kommen leicht drei Wochen zusammen. Wenn man davon ausgeht, dass ein Mensch durchschnittlich 2000kcal benötigt, kann man für einen Krisenzeitraum diese Zahl auch mal auf 500kcal reduzieren. Auf längere Sicht nicht gesund aber man überlebt.

lebensmittelversorgung im kurzformat notfallvorsorge
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Welche Nahrungsmittel?

Welche Nahrungsmittel sollten nun unbedingt im Vorrat enthalten sein? Da der menschliche Körper hauptsächlich Kohlenhydrate nutzt um Energie zu gewinnen, sind Reis und Nudeln sowie auch durchaus Brötchen oder Brot gern gesehen. Letzteres hält sich durchaus eine Woche bei richtiger Lagerung. Weiterhin sind Dosenfrüchte für die Vitaminzufuhr wichtig, sollte das normale Obst nach fünf Tagen aufgebraucht sein. Honig ist ebenfalls ein guter Zuckerspender und das Gold bei Krisen. Gerade wegen der Süße und der langen Haltbarkeit ist er sehr beliebt. Alles weitere ist dem individuellen Geschmack überlassen. Ob Würstchen in der Dose oder im Glas, Frühstücksfleisch Konservenfisch, letztendlich kommt es auf den eigenen Geschmack und natürlich auf eventuelle Unverträglichkeiten an.

Auch Genußmittel wie Kaffee und Tee sind eine willkommene Abwechslung und gehören in jede Lebensmittelversorgung für den Krisenfall. Beides ist einfach herzustellen, hält lange und wirkt unter anderem beruhigend auf die Seele. Wer will schon einen Kaffeetrinker ohne Kaffee erleben.

In der größten Not halten die lokalen Katastrophenschützer, welche Exklusivverträge mit Supermärkten haben, Nahrungsmittel bereit um so die Lebensmittelversorgung aufrecht zu erhalten. Wie immer ist hier das Motto: je besser man selbst vorgesorgt hat, desto mehr werden Hilfsorganisationen entlastet!

Bitte denkt auch hier wieder an eure Haustiere!

Weiterführende Links

Checkliste auch für Nahrung (07.09.2016)

Haltbarkeit auch nach dem MHD (07.09.2016)

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