Die Dokumentensicherung

Die Dokumentensicherung im Krisenfall wird oft vernachlässigt. Leider lehrt uns die jüngste Vergangenheit, dass das auch funktionieren kann, selbst wenn man aus einem ganz anderen Land kommt. In diesem Fall kann man sich ganz einfach einen neuen Namen ausdenken und an der Grenze sagen, dass man seinen Pass verloren hat.

Dokumentensicherung aber wie?

dokumentensicherung
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Nun stellt sich für jeden, der sich keinen neuen Namen ausdenken mag, die Frage, wie man nun die wichtigen Dokumente sichern soll. Fast alle Behörden erkennen Kopien nicht an. Zum Glück kann man in Deutschland von jedem Dokument ein Neues bekommen, was in jedem Einwohnermeldeamt oder eben in jedem Amt möglich ist, je nachdem welche Urkunde man benötigt. Trotzdem wäre es sinnvoll, die eigene Soziaversicherungsnummern zu kennen. In der heutigen Zeit sind Dokumente wie Personalausweis und Krankenkassenkarte schon im leichten, handlichen und widerstandsfähigen Scheckkartenformat, weshalb jeder diese immer bei sich tragen sollte.

Auch wenn die Kopien bei Behörden nicht anerkannt sind, kann man diese allerdings als eben solche sichern. Es bietet sich vor allem an beglaubigte Kopien zu sichern. Bei Eheurkunden zum Beispiel ist dies jedoch nicht mehr erlaubt. Bei Zeugnissen hat dies wiederum mehr Sinn. Dazu muss man sich eine Dokumentenmappe anlegen und diese für den Krisenfall immer griffbereit haben. Am besten befindet sich diese Mappe schon im Fluchtrucksack. Um zumindest irgendeinen Nachweis zur Hand zu haben, kann man wichtige Daten oder Verträge auch auf einem USB-Stick oder in einer Cloud sichern. So kann man jederzeit, beispielsweise auch ohne Fluchtrucksack oder bei Beschädigungen, diese Dokumente ausdrucken, dann allerdings nicht als beglaubigte Kopie.

Was sichern?

Das gehört in die Dokumentensicherung:

  • Familienurkunden bzw. Stammbuch
  • Sparbücher, Kontoverträge, Versicherungsunterlagen
  • zudem Renten- und Einkommensbescheinigungen, Einkommenssteuerbescheide
  • Zeugnisse, Nachweise über Zusatzqualifikationen
  • Verträge z. B. Mietverträge etc.
  • Testament, Patientenverfügung und Vollmacht
  • Personalausweis, Reisepass, Führerschein und Fahrzeugpapiere
  • Grundbuchauszüge
  • überdies sämtliche Änderungsbescheide für empfangene Leistungen
  • Zahlungsbelege für Versicherungsprämien, insbesondere Rentenversicherung
  • Meldenachweise der Arbeitsämter, Bescheide der Agentur für Arbeit
  • Rechnungen, die offene Zahlungsansprüche belegen
  • weiterhin Mitgliedsbescheinigungen.
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