Unsere Haustiere – Vorsorge für Tiere

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Warum dieser Beitrag?

Nun könnten einige auf die Idee kommen, dass Haustiere im Krisenfall eher eine untergeordnete Rolle spielen. Bei 30 Millionen Haustiere in Deutschland ist dem nicht so wie ich finde. Wer so denkt, sollte keine Haustiere haben. Jedes Tier hat ein Recht auf leben und auch überleben. Weiterhin finde ich, dass viele Haustiere wie zum Beispiel Vögel, Hunde und Hamster viel zu wenig die Möglichkeit haben, sich frei zu bewegen. So verbringen viele Sittiche ihr ganzes Leben! hinter Gittern. Hunde werden oft schnell zu Problemhunden abgestempelt, nur weil sie eigentlich zu wenig ausgelastet oder falsch erzogen werden. Da ist klar, dass die dadurch nun mal auch nicht unbedingt hören. Da der Trend ganz klar zum Zweithund geht, spielt die Erziehung eine immer wichtigere Rolle.

Haustiere
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Bei vielen Kleintieren wird ebenfalls oft unterschätzt, wie viel Platz diese Tiere wirklich brauchen. Zwerghamster benötigen zwar nur einen relativ kleinen Käfig (100x50cm), zudem brauchen sie aber auch Auslauf. Dazu kann man sie einfach in einem abgetrennten Zimmer nachts laufen lassen. Des Weiteren benötigen diese Tiere auch ausreichend Beschäftigung und Abwechslung. Vielen ist das beim Kauf nicht klar, es wird ihnen auch nicht gesagt und folglich werden meist auch viel zu kleine Käfige mit verkauft. Vielen ist auch nicht klar, dass ein Laufrad immer ausreichend groß sein soll. Der Rücken des Tieres darf sich beim Laufen nicht biegen und muss gerade bleiben, das heißt, dass das Laufrad oft mindestens 27cm im Durchmesser sein sollte.

Um einmal bei den Hamstern zu bleiben, es sind keine Tiere für Kinder! Sie sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber, dafür benötigen sie auch genügend Möglichkeiten zum Verstecken. All das sind nur Beispiele, wie die Haltung von kleinen und größeren Tieren oft unterschätzt wird.

Zudem wird die Versorgung dieser Tiere bei der Vorsorge für Krisen oft vergessen.

Ein wenig Statistik

  • Anzahl der Haustiere in Deutschland 30 Mio.
  • davon Katzen 12,9 Mio.
  • Hunde 7,9 Mio.
  • Kleintiere 5,1 Mio.
  • Ziervögel 4,2 Mio.
  • Aquarien 2 Mio.

Vorsorge für Tiere

Die Anlage eines Nahrungsvorrates für Haustiere ist ein guter Anfang, reicht jedoch nicht aus. Eine Notfallausrüstung sollte auch für das Haustier vorhanden sein. Das heißt Verbände, Pinzette für Splitter und eine Zeckenzange sollten nicht fehlen. Zudem müssen Notfallnummern auch für den Alltag schnell zur Hand sein.

Grundsätzlich gehört zur Vorsorge wie schon erwähnt ein ausreichender Nahrungsvorrat, ebenfalls für mindestens 14 Tage. Die Trinkwasserversorgung für Haustiere ist da schon etwas einfacher. Hunde können aus öffentlichen Seen oder Flüssen trinken. Aus Pfützen oder Quellen in der Nähe von einem bewirtschafteten Feld sollten Hunde jedoch nicht trinken. Hier können beispielsweise Biozide oder schädliche Bakterien enthalten sein. Zudem dürfen Hunde kein Gras aus dieser Umgebung fressen, da diese ebenfalls giftige Stoffe enthalten können.

Weiterhin kann man Wasser aus eben diesen öffentlichen Gewässern filtern oder abkochen, was jedoch nicht bei allen Tieren nötig ist.

Für Tiere, welche in Käfige gehalten werden, sollte je nachdem ob Streu oder Heu etc. gebraucht wird, eben dieses bevorratet werden.

Ebenfalls zur Vorsorge zählt für mich die Sicherheit unserer Haustiere. Das heißt der richtige Umgang mit Kleintieren, Warnwesten für Hund für die dunkle Jahreszeit, keine gekippten Fenster bei Katzen, Vögeln etc.

Weitere Beiträge wie beispielsweise Erste Hilfe bei Haustieren folgen!

Weiterführende Links

Statistik (12.10.2016)

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