Vorsorge rund ums Fahrzeug

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Vorsorge rund ums Fahrzeug – Teil 1

Nun habe ich schon einen Artikel zum Thema Transportmittel geschrieben, möchte nun aber näher auf die alltägliche Vorsorge rund ums Fahrzeug eingehen. Da viele von euch wahrscheinlich das Auto nutzen, werde ich den größten Teil darauf beziehen, was nicht heißt, dass ihr das nicht auch aufs Motorrad umlegen könnt.

ADAC und Co.

Nun kann es immer mal wieder passieren, dass ihr mit eurem Auto liegen bleibt. Für einen selbst wird das in diesem Moment wahrscheinlich etwas peinlich und unangenehm sein, da ihr vielleicht wichtige Termine verpasst. Noch peinlicher wird es, wenn Notfallvorsorge-Brandenburg auf eurem Auto steht. Das betrifft wahrscheinlich nicht so viele von euch.

Schutzbrief vs. ADAC plus

Machen die Mitgliedschaften nun wirklich Sinn? Das kommt ganz darauf an. Viele haben unwissentlich einen Schutzbrief ihrer Versicherung bereits in der KFZ Haftpflicht enthalten und können im Pannenfall darüber einen Abschlepper rufen. Dieser Service kostet gerade einmal 8 Euro im Jahr und macht vielen das Leben wahrscheinlich leichter. Trotzdem wissen einfach viele nicht, dass es diesen Service überhaupt gibt.

Nach dem letzten Abschnitt fragt ihr euch vielleicht, wieso zur Hölle man dann noch den ADAC benötigt. Diese Frage ist einfach beantwortet, denn der Service unterscheidet sich maßgeblich. Mit einem Schutzbrief kommt ihr vielleicht bis zur nächsten Werkstatt aber was bringt euch das, wenn ihr in Potsdam liegen geblieben seit und in Brandenburg wohnt? Lange Fahrzeiten würde ich vermuten. Und was passiert eigentlich, solltet ihr mal ein Haustier dabei haben? Na das bleibt am Straßenrand stehen, ist doch klar!

Vorteile vom ADAC plus

Es ist jetzt nicht so, dass ich hier Werbung machen möchte. Dennoch bin ich letztes Jahr schon mehrmals liegen geblieben und dieses Jahr auch schon zweimal. Da kann mein Auto so gut gewartet sein, wie es möchte, wenn die Benzinpumpe einmal defekt und beim zweiten Mal schlampig eingebaut ist, macht das Auto keinen Mux mehr.

Der Vorteil hier: ich komme in eine Werkstatt oder an einen Standort meiner Wahl. Wenn wir also bei dem Beispiel oben bleiben, bringt der ADAC Mensch mein Auto nach Brandenburg oder stellt es vor meine Tür, je nachdem was ich möchte. Zudem werden die Haustiere dann auch mitgenommen. Für mich ist die Wahl da ganz klar.

 

Autozubehör im Auto

Glühbirnen

Welche Gegenstände sind denn nun wichtig, wenn man diese mitnehmen kann? Zum einen sind da ganz klar: Glühbirnen, Glühbirnen und Glühbirnen. Mir persönlich ist es schon mehrmals passiert, dass ich irgendwo mein Auto startete und schwups, ein Licht vorne aus. Vor allem in der kalten Jahreszeit verabschieden sich Glühbirnen recht schnell. Deshalb einfach ein paar Glühbirnen einpacken und schon kann die defekte Birne gewechselt werden.

Zudem verringert man so die Wahrscheinlichkeit einer Polizeikontrolle. Bei wem eine Birne während der Fahrt kaputt geht und wer daraufhin von der Polizei angehalten wird, kann die Strafe immerhin umgehen, sollte er die Birne gleich vor Ort wechseln können. Weiterhin wird durch den direkten Wechsel die eigene Sicherheit nicht gefährdet und darauf kommt es ja an.

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Beispielausrüstung, Klicken zum Vergrößern!

Warme Kleidung

Hier kann ich schon wieder ein Beispiel aus meinem Leben teilen. Bei einem der besagten Pannenfälle in diesem Jahr, waren die Temperaturen schon recht kühl und angezogen war ich aber nur für einen Besuch, also recht dünn. Zum Glück hatte ich noch warme Kleidung bei. So bin ich in den eineinhalb Stunden nicht erfroren, übertrieben gesagt. Meiner Meinung nach gehört in jedes Auto Kleidung für die kältere Jahreszeit. Dazu zählen beispielsweise ein zusätzliches Paar Socken, einen Pullover, Schal, warme Mütze, vielleicht eine Jacke, Unterhose und wetterfeste Schuhe.

Werkzeug

Einige von euch könnten bei den Glühbirnen argumentieren, dass ihr das halbe Auto auseinander nehmen müsst, um eine Glühbirne zu wechseln. Das kann durchaus passieren und erschwert die ganze Situation, unmöglich wird sie dadurch jedoch nicht. Wenn ich meine Rückleuchten wechseln möchte, baue ich ebenfalls den gesamten Scheinwerfer aus und wieder ein, vorne ist das analog dazu. Genau deswegen müsst ihr immer etwas Werkzeug dabei haben. Oft reichen schon ein paar Schraubendreher aus. Für alle die mehr vorbereitet sein wollen, die stellen sich einfach einen kleinen Werkzeugkasten zusammen. Der Inhalt: Hammer, mehrere Schraubendreher, verschiedene Schraubenschlüssel, Schere, Multizange, Taschenlampe, Arbeitshandschuhe, Radschlüssel, Wagenheber, Reifendruckpumpe etc.

Viele von diesen Dingen sollten sowieso in jedem KFZ vorhanden sein, werden aber aus Sparwahn vergessen oder gar nicht mehr mit ausgeliefert. Beispielsweise die Taschenlampe kann natürlich auch schon in eurem BOB oder EDC im KFZ vorhanden sein.

Ersatzrad

Ersatzrad oder Reparaturkit? Da geht die Meinung ganz klar zum Ersatzrad. Das Reparaturkit hat einfach viel zu viele Nachteile. Zum Beispiel ist die Mobilität wie beim Ersatzrad einfach nicht gegeben. Zwar ist das Gewicht unschlagbar, jedoch können nur Beschädigungen an der Lauffläche behoben werden und nach der Anwendung kann der Reifen nicht mehr repariert werden.

Verschiedene Autoclubs kommen zu dem Ergebnis, dass die Mehrkosten, welche durch den erhöhten Spritverbrauch beim Ersatzrad entstehen, gerechtfertigt ist.

Warnweste

Seit 2014 muss jedes KFZ eine Warnweste mitführen. Fährt regelmäßig ein versicherter Beifahrer mit, muss für diesen ebenfalls eine Warnweste vorgehalten werden. Hierbei hat keiner was davon gesagt, dass man diese auch wirklich anziehen muss im Not- oder Pannenfall. Das liegt weiterhin in der Verantwortung jedes einzelnen. Ich bin der Meinung, wer in diesen Fällen darauf verzichtet, ist schön blöd.

Ich gehe sogar noch weiter und denke, dass es besser vorgesorgt ist, wenn für jeden Sitz im Auto eine Weste griffbereit zur Verfügung steht. Am Ende ist die erhöhte Sichtbarkeit vor allem im Dunkeln und auf Autobahnen sehr wichtig und kann einen erheblichen Teil zur Sicherheit beitragen.

Feuerlöscher

Wie schon in meinem Brandschutz Artikel erwähnt, wäre es sinnvoll, einen Feuerlöscher mitzuführen. Dieser sollte für den Ernstfall nicht im Kofferraum gelagert werden, da hierdurch die Zeit verlängert wird, in der sich der Brand schon ausbreiten kann. Sinnvoller ist die Lagerung hinter dem Fahrer- oder Beifahrersitz.

Eiskratzer, Eisspray, Klappspaten, Handfeger

Diese Dinge kann ebenfalls jeder mitführen. Wann ein Eiskratzer und Eisspray sinnvoll sind, muss ich wohl nicht erklären. Den Klappspaten könnt ihr in besonders schneereichen Gebieten nutzen, um euer Auto aus der Schneefalle zu befreien, sei es beim Parken oder sollten mal die Räder durchdrehen. In diesem Fall könnt ihr etwas Erde darunter schütten und schon sollte es besser funktionieren. Der Klappspaten sowieso weitreichende Funktionen und kann oft genutzt werden. Den Handfeger nutzt ihr ebenfalls im Winter, um euer Auto vom Schnee zu befreien. Analog dazu könnt ihr euer Auto im Herbst von Blättern befreien.

Rettungstool

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Eingekreist sind die jeweiligen Gurtschneider und die Glasbrecher. Klicken zum Vergrößern!

Das Rettungstool kann einem im Krisenfall durchaus das Leben retten. Zusätzlich dazu, kann es bei einem Unfall anderer, die Rettung erleichtern. Damit kann man Scheiben relativ einfach einschlagen und Sicherheitsgurte durchtrennen. Einiges solltet ihr jedoch beachten. Dazu zählen beispielsweise die Position, an der ihr das Rettungstool anbringt. In eurem Auto muss es leicht zugänglich sein, vor allem direkt vom Sitz aus. Ein überspitztes Beispiel dazu: ihr liegt im Kanal mit dem Autodach nach unten, was bringt euch ein Rettungstool im Kofferraum? Gar nichts!

Signalleuchte

Auf dem Bild oben schön zu sehen, sind zwei Signalleuchten, welche problemlos aus dem Handschuhfach heraus, auf dem Autodach im Pannenfall angebracht werden können. In diesem Fall sind diese sogar zulässig, da sie fahrzeugunabhängig funktionieren und eben gelb sind. Beachten müsst ihr, dass nur im Pannenfall oder bei einem Unfall auf diese Signalleuchten zurückgegriffen werden darf. Zudem ist wirklich nur gelb zulässig und nur wenn diese wie schon erwähnt, Batterie betrieben sind. Ansonsten werden die netten Blauen euch dafür etwas Geld abknöpfen können und die Signalleuchte einziehen.

Taschentücher, Snacks

Diese beiden Utensilien sollten immer griffbereit im Fahrzeug liegen und zwar so, dass ihr auch während der Fahrt problemlos heran kommt. Nichts ist schlimmer als eine laufende Nase während ihr euch auf der Autobahn befindet.

Snacks sind vor allem für eine erhöhte Konzentration wichtig. Dabei solltet ihr auf diejenigen zurückgreifen, welche eine lange Kauzeit gewährleisten. Dazu zählen zum Beispiel auch Äpfel oder Radieschen. Es fördert die Durchblutung im Kopf durch die Kaubewegungen und bekämpft Müdigkeit zuverlässig. Bitte stellt diese Utensilien wirklich griffbereit zurecht oder ihr habt einen Beifahrer, der euch das geben kann. Es ist schon sehr unvorteilhaft, wenn ihr bei Tempo 130 nach hinten greift, um an euren Snack zu kommen und gleichzeitig unbewusst das Lenkrad herum zieht.

Desinfektionsmittel

Mehr über Desinfektionsmittel erfahrt ihr im Hygiene Teil. Im Vehikel ist es sehr nützlich, solltet ihr mal öffentliche WC’s nutzen, wie beispielsweise auf Rastplätzen. Auch nach Erste Hilfe Maßnahmen, kann es sehr nützlich sein.

Spanngurte oder Gepäckriemen

Diese beiden Tools finde ich persönlich sehr wichtig. Im nächsten Teil komme gehe ich näher auf die Ladungssicherung ein. Vorab sei hier aber schon gesagt, dass alles im KFZ stets irgendwie befestigt sein sollte. Dabei könnt ihr euch immer die einfache Frage stellen, was mit dem Gegenstand passiert, sollte das Auto auf dem Kopf liegen und Hin- und Her-Bewegungen machen. Oft wird die Antwort sein: Sie prallen gegen euren Kopf. Dass das nicht passiert, gurtet sie an.

Zusätzliche medizinische Ausrüstung

Nun, darunter fallen bei mir zwei zusätzliche Erste Hilfe Kästen, sowie Medikamente für den Bedarfsfall. Mehr über Medikamente erfahrt ihr in meinem Beitrag über die Hausapotheke oder über die Rucksackapotheke. Die zusätzlichen Kästen sind mit Verbandsmaterial für alltägliche Dinge ausgestattet. Dazu zählen beispielsweise Pflaster in diversen Größen, Splitterpinzette, Mullbinden und Kompressen sowie Desinfektionsmittel für Schleimhäute. Der Vorteil ist, dass man bei einer kleinen Verletzung nicht den vorgeschriebenen Kasten anbrechen muss.

Wasser

Ich meine hier nicht das Wasser zum Händewaschen! Obwohl es dafür auch genutzt werden kann. Viel mehr meine ich Mineralwasser in Flaschen. Bei mir ist hinter dem Fahrersitz immer mindestens ein Sechserpack Mineralwasser vorhanden. Nicht nur, dass ich während der Arbeit immer Wasser zur Verfügung hab und es nicht vergessen kann, auch im Stau oder während einer Panne hilft Wasser den Durst zu stillen und die Stimmung zu heben. Mal ganz vom Krisenfall abgesehen, sollte Wasser in keinem Auto fehlen.

Wischwasser

Na, mal wieder durch den Schlamm gefahren und das Wischwasser ist leer? Oder auf der Autobahn nach dem Regen unterwegs und es ist leer? Nicht nur, dass man kaum etwas sieht, es ist zudem sehr gefährlich. Dafür habe ich immer einen Kanister frostsicheren Scheibenwischwasser dabei. So kann ich es unterwegs jederzeit auffüllen. Zudem spart ihr in einer Polizeikontrolle wieder bares Geld, sollte es den Blauen auffallen.

 

Ein Wermutstropfen bleibt

Man kann einfach nicht auf alles vorbereitet sein! Jedoch ist es durchaus möglich, sich auf alltägliche Situationen vorzubereiten. Nun ist es bei dem ganzen Kram nicht einfach, die Übersicht zu behalten und alles sortiert im Auto zu verstauen. Ich selbst bin noch am Suchen nach der richtigen Lösung für mich. Habt ihr ein? Dann schreibt mir!

 

Im nächsten Teil

  • Kindersitze
  • Ladungssicherung
  • Tiersicherung
  • richtiger Reifendruck
  • demente Menschen im Auto
  • Müdigkeit beim Autofahren
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