Schutz rund um Eigenheim und Grundstück

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Grundsätze – Schutz rund um Eigenheim und Grundstück

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Es gilt die Bösewichte aufzuhalten

Nichts ist wirklich sicher, wer rein will, kommt rein! Die einzige Möglichkeit, die man hat, ist es, es dem Raufbold so schwer wie möglich zu machen. Eine andere Möglichkeit wäre es, kein Aufsehen zu erregen und den Anschein zu erwecken, dass hier nichts zu holen ist. Dazu später mehr. Weiterhin ist es durchaus möglich mit einfachen und nicht immer teuren Mitteln ein Stück mehr Sicherheit und Schutz zu gewährleisten.

Grundstücksschutz

Weniger ist mehr – Tarnung als Schutz

Wie schon erwähnt ist eine einfache aber wirkungsvolle Möglichkeit, sein Hab und Gut so zu tarnen, dass niemand auf die Idee kommt, dass es dort etwas zu holen gibt. Welcher Einbrecher durchsucht schon einen offensichtlich abgebrannten und offen stehenden Schuppen? Sind die wichtigsten Dinge dann noch gut getarnt, muss er diese auch nicht finden, sollte er einmal suchen. Hier spielen das Zwiebelprinzip und das Aufteilungsprinzip eine wichtige Rolle.

Dagegen zeigen qualmende Schornsteine lohnende Ziele, sollten alle anderen keinen Strom und keine Heizung haben. Hier kann sich jeder immer eine einfache Frage stellen, sollte er darüber nachdenken, ob seine Sachen sicher sind: “Wenn ich ein Einbrecher wäre, würde ich die Utensilien finden?”

Es gibt hier unendlich viele Möglichkeiten etwas zu verstecken oder irgendwie zu tarnen. Beispielsweise können auf dem eigenen Grundstück einfach Löcher gegraben werden. Diese füllt man mit einer wasserdichten Plane und legt seinen Vorrat ebenfalls wasserdicht verpackt dort rein. Danach kann man, je nach Geschmack, noch ein Brett als Schutz darüber legen. Nun könnten einige Menschen auf die Idee kommen, mit Metaldetektoren zu suchen. Dagegen kann man einfach ein paar alte Nägel oder Schrauben beim Zuschütten mit hinein legen. Verteilt man diese dann noch auf dem gesamten Grundstück oder zumindest auf einem Teil, so wird derjenige keine große Lust verspüren, weiter zu suchen.


Zwiebelprinzip

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Natodraht – eine schnelle und einfache Methode

Das Zwiebelprinzip trägt einen großen Teil zum Schutz bei. Der Grundgedanke dahinter ist, dass ein Angreifer so lange wie möglich abgehalten wird und eventuell sogar die Lust verliert, weiter zu machen. Beispielsweise sind Botschaften ebenfalls nach diesem Prinzip ausgelegt. Außen ist der Zaun und eine Zufahrtssperren, danach folgt der Sicherheitsbereich innerhalb des Zaunes. Darauf folgt dann wiederum der Sicherheitsbereich innerhalb des Hauses, welcher auch aus verschiedenen Zonen besteht. Beispielsweise sind oft extra Schutzräume in die Botschaften integriert.

Jede Sicherheitszone stellt für den Angreifer eine neue Herausforderung dar und soll es ihm so schwer wie möglich machen, an das Innerste zu gelangen. Teilweise ist es zwar möglich, dass ein Bereich nur eine Barriere hat, jedoch ist das nicht ratsam. Ist diese überwunden, steht nichts mehr zwischen einem und dem Angreifer.

Ein Praxisbeispiel wäre eine Mauer oder ein Zaun als erste Barriere und im Inneren eine Abtrennung durch Hecken und Bäume. Realisieren lässt sich das jedoch nur auf großen Grundstücken. Wie das jeder bei sich umsetzen kann, muss er sich selbst überlegen.

Natürliche Barrieren

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Wächst wie Unkraut und stört Angreifer

Hat man die Möglichkeit, natürliche Barrieren zu nutzen, sollte man dies auch tun. Zum Beispiel hilft ein tiefer Graben Fahrzeuge abzuhalten. Natürlich gibt es immer einen Zufahrtsweg, für diesen sind dann vorsorgliche oder schnelle Barrieren hilfreich. Noch besser als ein Graben ist ein Fluss. Nun hat nicht jeder einen natürlichen Zufluss oder einen Fluss im Garten. Nichtsdestotrotz hilft auch ein leerer Graben gegen Fahrzeuge, ist er denn nur tief und breit genug und die Schrägen sind in einem möglichst hohen Winkel.


Als weitere Alternative kann man Bäume pflanzen. Vorteile: diese spenden Schatten im Sommer und sehen gut aus. Was unternimmt man nun gegen Angreifer, die zu Fuß kommen? Die Antwort ist einfach: Hecken pflanzen. Diese sollten möglichst stachelig und dicht sein, sodass ein Durchdringen kaum möglich ist. So kann man zumindest den Bereich eingrenzen, indem Angreifer die Möglichkeit haben, auf das Grundstück oder zum Haus zu gelangen.

Schnelle Barrieren

Womit kann man nun die verbleibenden Zufahrten sicherer gestalten? Zum einen gibt es die Möglichkeit sich beispielsweise Nato- oder Stacheldraht auf der Rolle zu besorgen. Das bietet abgerollt einen schnellen Schutz gegen Fußgänger. Zudem können damit natürliche Barrieren wie Bäume oder Hecken verstärkt werden. Der Natodraht sollte bevorzugt werden, da er eine bessere Abwehr bietet.

Zum anderen gibt es vielfältige Auswahlmöglichkeiten, um weitere Barrieren zu erzeugen. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Es gäbe die Möglichkeit Holzbalken zusammen zu schrauben und diese als Fahrzeugsperre zu nutzen. Diese Balken könnte man zudem mit Schrauben spicken, bei denen man die Köpfe schräg abschneidet und so weitere Spitzen erzeugt. Dann würde diese Sperre zudem Menschen daran hindern oder es zumindest erschweren, die Sperre wegzuräumen.

Vorsorgliche Barrieren

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Gabionen – robust, modern, halten jedes Auto auf

Vorsorglich meint hier: Grundstücksbegrenzungen wie beispielsweise eine Mauer, Zäune oder Gabionen. Gerade Gabionen eignen sich besonders gut, da diese schwer sind und noch ins moderne Bild passen. Verstärken könnte man die Gabione, indem man sie mit Beton auffüllt oder diese auf einen Stahlpfahl montiert, welcher im Boden verankert ist. Normale Mauern oder verstärkte Zäune, welche möglichst hoch sind eignen sich aber genauso gut.

Blumenkübel, welche wahlweise zum Teil mit Beton gefüllt werden, können ebenfalls eine gute Fahrzeugbarriere darstellen. Diese Technik wird teilweise von Regierungen in aller Welt angewendet, um wichtige Gebäude zu sichern und dabei möglichst wenig auffällig vorzugehen. Ebenso werden steile Hügel mit schönen Blumen angelegt, welche vor allem Fahrzeuge abwehren sollen.


Im Nächsten Teil

  • Eigenheimschutz/sicherung
  • Aufteilungsprinzip
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